(Ein)Blick in das ehemalige Grenzgebiet

Schon immer hat es mich in das ehemalige Grenzgebiet zwischen Ost und West gezogen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber dieses Gebiet hat doch etwas mystisches.
Ich habe damals die Grenze noch miterlebt. Vielleicht liegt es ja auch daran.
Dieses Mal sollte es die Region zwischen Sorge und Braunlage sein. Landschaftlich ist dies sehr schön. In der Nähe, in einem Tal gelegen, führt die jetzige B27 von Tanne direkt nach Braunlage. Früher war dies eine Sackgasse. Ab Tanne führte nichts mehr in Richtung Westen. Nur die hiesiger Schmalspurbahn fuhr direkt am ersten Zaun entlang.
Nahe dem kleinen Örtchen Sorge gibt es die „Grenzlandschaft Sorge“. Hier wurde ein Teil des ursprünglichen Grenzverlaufs erhalten bzw. neu errichtet. Der Parkplatz direkt an der Schmalspurbahn ist schnell gefunden. Ich habe meinen Rucksack geschnappt und bin zielstrebig Richtung Westen gelaufen. Bei gutem Wetter wird man schon nach einigen hundert Metern mit einem perfekten Blick auf den Brocken sowie auf den Wurmberg belohnt. Danach führt der Weg weiter durch den Wald bis zum ersten Sperrzaun, den man sozusagen hautnah inspizieren kann. Des Weiteren kann man auch noch einen Bunker betreten.
Nun führt der Weg weiter über einen sogenannten Plattenweg, der bis zum zweiten Grenzzaun führt. Hier steht auch noch einer der immer seltener gewordenen Grenztürme.

In der Galerie seht ihr einige Aufnahmen dieser Wanderung.

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